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Uwe Johnson-Abiturpreis

Der Uwe Johnson-Abiturpreis wird seit 2011 jährlich von der Uwe Johnson-Gesellschaft für den besten Abitur-Aufsatz am John-Brinckman-Gymnasium in Güstrow vergeben – der Schule, an der Johnson 1952 seine Reifeprüfung ablegte.

Der Preis besteht aus einer dreijährigen Mitgliedschaft in der Uwe Johnson-Gesellschaft, wozu auch der Bezug des Johnson-Jahrbuchs gehört, sowie einem Büchergeschenk. Bei gleicher Leistung können auch zwei Preise pro Abiturjahrgang vergeben werden.

Die Kriterien für die Vergabe sind:

  • Die Arbeit muss im Leistungsfach geschrieben sein.
  • Es muss ein literarisches Thema gewählt werden, das im weitesten Sinne eine Verbindung mit Uwe Johnson hat.
  • Die Arbeit muss durch einen eigenständigen kreativen Ansatz und sprachliche Qualität überzeugen.
2020: Sina Kowalzik

Sina Kowalzik hat im Leistungskurs einen ausgezeichneten Abituraufsatz verfasst, in dem sie Maschas Kalekos Gedicht Überfahrt mit dem Beginn von Erich Maria Remarques Roman Die Nacht im Lissabon vergleicht. Außerdem ist sie seit 5 Jahren das Sprachrohr der Schule und hat einiges zu der öffentlichen Darstellung des Gymnasium in den Medien beigetragen. Für beide Leistungen wird sie mit dem Johnson-Abiturpreis geehrt.

2019: Paule Rädke

2019 ging der Preis an Paula Rädke. Sie hat die Höchstpunktzahl für einen Aufsatz über Satire erreicht. Außerdem hat sie sich mit ihrem grandiosen Sprachsinn im Juni dieses Jahres bei der Landesmeisterschaft im Poetry-Slam in ihrer Altersklasse durchgesetzt. Für beide Leistungen wird sie mit dem Johnson-Abiturpreis geehrt.

2018: Marie Bärenwaldt

Ausgezeichnet wurde Marie Bärenwaldts vergleichende Gedichtinterpretation von Gottfried Kellers Abendlied an die Natur und Björn Kuhligks Aus den Landschaften. Sie verglich in ihrem Aufsatz die Gestaltung des Verhältnisses zwischen Mensch und Natur in beiden Gedichten.

2017: Charly Weiß

Charly Weiß hat Deutsch im Leistungsfach und das vergleichende Interpretieren zweier Szenenauszüge aus Draußen vor der Türe von Wolfgang Borchert gewählt. Es waren Auszüge aus der 1. und 2. Szene vorgegeben, wobei es zum einen darauf ankam, die Hauptfigur Beckmann tiefgründig zu erfassen, zum anderen aber Interpretationsideen für die imaginäre Figur des Anderen zu entwickeln. Dies ist Charly außerordentlich gut gelungen in Einheit von Inhalt und Sprache, ebenso beim Vergleich mit der 2. Szene entwickelt er eine interessante Idee der Spiegelung der Hauptfigur Beckmanns in der Figur des Einbeinigen. Unsere Deutschlehrer haben sich deshalb für ihn als diesjährigen Preisträger ausgesprochen.

2016: Luise Clara Schmidt

 

2015: Henriette Klafs

 

2014: Nele Zimmermann

 

2013: Philipp Baranyai und Anika Plischke

 

2012: Tina Marie Schmechel

 

2011: Gerhild Müller